Baldiges Aus für Superstar?Max Verstappen vermeidet erneut Bekenntnis zur Formel 1

Max Verstappen lässt seine Formel-1-Zukunft weiter offen und kokettiert zumindest mit seinem Aus. Auch zu den im April beschlossenen Regelanpassungen spricht der viermalige Weltmeister.
Ein Bekenntnis zur Formel 1? Fehlanzeige. Etwas mehr als vier Wochen hatte Red-Bull-Star Max Verstappen Zeit, intensiv über seine Zukunft in der Königsklasse des Motorsports nachzudenken. Das hat er auch getan - allerdings ohne Ergebnis.
"Es gibt nichts Neues, um ehrlich zu sein", sagte der viermalige Weltmeister am Pressetag vor dem Grand Prix in Miami, USA. "Ich habe immer noch Zeit und nehme mir diese Zeit auch", schob er seine Zukunftsentscheidung auf die lange Bank.
Der Niederländer hatte in den ersten Wochen und Monaten der Saison immer wieder die Absicht angekündigt, seine Karriere beenden zu wollen, sollte die Formel 1 ihr Regelwerk nicht ändern und wieder gutes Racing ermöglichen. Seine Aussagen setzten eine regelrechte Gerüchte-Lawine in Gang, die noch immer im Höchsttempo durch das Paddock rollt.
"Es braucht mehr als das für das nächste Jahr"
Dass in der unfreiwilligen April-Pause einige Änderungen am Regelwerk vorgenommen wurden, bezeichnete Verstappen als guten und richtigen Schritt. Gleichwohl betonte er, dies seien nur kleine Anpassungen, die am großen Ganzen wenig ändern.
"Es braucht mehr als das für das nächste Jahr, das ist sicher", positionierte sich der Red-Bull-Pilot deutlich. "Die F1 ist ein komplexer und politischer Sport. Aber ich denke, dass jeder sein Bestes versucht hat, um zumindest etwas zu tun", lobte der viermalige Weltmeister die Initiative der FIA und der Formel 1, die Regeln zu ändern und so besseres Racing zu ermöglichen.
Er hoffe nun, dass dieser Dialog und weitere Maßnahmen umgesetzt werden. "Wenn wir das [den Austausch] vor fünf, sechs oder sieben Jahren schon gehabt hätten, wären wir wahrscheinlich nicht in der Lage, in der wir jetzt sind", forderte Verstappen mit Nachdruck mehr Kommunikation der Verbände mit den Fahrern.